AGILE PFLEGE: Empowerment für eine Branche in Bewegung

Projektlogo AGILE PFLEGE

Branche

Gesundheitswesen


Projektdurchführung

maxQ. NRW Geschäftsbereich West

Erinstraße 35
44575 Castrop-Rauxel

Projektleitung: Christiane Hernández


Laufzeit

01.04.2019-31.03.2022


Durchführungsorte

  • Aldenhoven
  • Castrop-Rauxel
  • Dortmund
  • Duisburg
  • Essen
  • Herten
  • Jülich
  • Wassenberg

Handlungsfeld

  • Entwicklung lebensphasenorientierter Arbeitszeitmodelle und Karrierewegplanungen

Projektschwerpunkte

  • Entwicklung innovativer und lebensphasenorientierter Arbeitszeitmodelle
  • Konzepte zur Verbesserung der Aufstiegs- und Karrierechancen von Frauen

Kurzbeschreibung des Projekts

Der zunehmende Fachkräftemangel in der Altenpflege fordert von Arbeitgebern systematische Ansätze zur internen Fachkräfte- bzw. Kompetenzentwicklung, insbesondere auf den Ebenen Pflegehilfe & Betreuung, Pflegefachkräfte sowie auf mittlerer Führungsebene. Vor dem Hintergrund der knappen betrieblichen sowie persönlichen Zeitressourcen der überwiegend weiblichen Beschäftigten, werden praxisnahe Qualifikationen und arbeitsprozessbegleitende Methoden entwickelt, erprobt und implementiert, die sowohl die betrieblichen Erfordernisse, als auch die Lebensphasen und Work-Life-Balance der Mitarbeiter*innen berücksichtigen. Ziel ist das Empowerment von Fachkräften durch innovative Wissensvermittlungs- und -management-Strukturen, für nachhaltige Mitarbeiter*innenentwicklung und -bindung in der Altenpflege. Dabei erfordert das sich verändernde Interaktionssystem Pflege neben kontinuierlicher fachlicher auch überfachliche Kompetenzentwicklung. Entscheidende Rollen spielen Kommunikations- und Konfliktfähigkeit. Während Arbeitgebern die Potenziale überfachlicher Kompetenzen für gute Arbeitsfähigkeit als betriebswirtschaftliche Notwendigkeit sowie zur Verbesserung der Work-Life-Balance bewusst sind, wird der Nutzen von den Mitarbeitenden im Arbeitsalltag oft nicht erkannt. Aus den skizzierten Herausforderungen ergeben sich 3 Handlungsfelder für die Kompetenzentwicklung:

  • Gelingende Lebens- und Arbeitsgestaltung – Fördern lebensphasenorientierter Erwerbsbeteiligung von Frauen
  • Kommunizieren, Fördern, Führen – Stärken überfachlicher Kompetenzen
  • Bereicherung statt Belastung – Abdecken des Weiterbildungsbedarfs unter Berücksichtigung der Work-Life-Balance

Unterstützt werden die Qualifizierungsangebote durch bedarfs- und zielgruppengerechte Prozessbegleitung, Trainings-on-the-Job, Supervision & Coachings sowie Selbstlernzeiten. Projektlots*innen begleiten den Prozess intern, bilden u.a. die Schnittstelle zu den Betriebsparteien und unterstützen proaktiv den nachhaltigen Transfer der Ergebnisse in den betrieblichen Alltag.