Arbeit und Innovation: Kompetenzen starken +> Zukunft gestalten - Tarifgebiet Bayern und Baden-Württemberg

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Dieses Projekt wird als Gute-Praxis-Projekt eingestuft

Branche

Metall- und Elektroindustrie


Projektdurchführung

IG Metall Vorstand

 

Wilhelm-Leuschner-Straße 79
60329 Frankfurt am Main

 

Projektleitung:
Jochen Schroth (SH, HH, HB, NDS)
Kathrin Schäfers (BY, BW und SL, RP, HE, BE)
Melissa Reuter (NBL)
Jürgen Zanthoff (NRW)

 

 


Laufzeit

01.02.2016 - 31.01.2019


Durchführungsorte

  • München
  • Stuttgart

Handlungsfeld

  • Aufbau von Personalentwicklungsstrukturen

Herausforderung der Branche

Auf Grund der industriellen Strukturen in Bayern und Baden-Württemberg sind vor dem Hintergrund technisch-ökonomischer Veränderungsprozesse Fragen von Arbeitsorganisation beispielsweise in der Gestaltung der Mensch-Maschine-Interaktion, Qualifikationsanforderungen und Beteiligung besonders wichtig....

Auf Grund der industriellen Strukturen in Bayern und Baden-Württemberg sind vor dem Hintergrund technisch-ökonomischer Veränderungsprozesse Fragen von Arbeitsorganisation beispielsweise in der Gestaltung der Mensch-Maschine-Interaktion, Qualifikationsanforderungen und Beteiligung besonders wichtig. Zur Bewältigung der Digitalisierung und Fachkräftesicherung, bei gleichzeitiger Förderung guter digitaler Arbeit und Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit bedarf insbesondere im Hinblick auf Weiterbildung   der Entwicklung passgenauer Handlungsansätze.

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Kurzbeschreibung des Projekts

Digitalisierung und Industrie 4.0 verändern die Arbeitswelt dramatisch.Daraus ergeben sich sowohl neue Anforderungen an die Qualifizierung der Beschäftigten als auch die Gestaltung der Arbeitsorganisatio in Betrieben. Im Rahmen des Projektes wurden Betriebsräte zu Promotoren „Arbeiten 4.0“ weiter...

Digitalisierung und Industrie 4.0 verändern die Arbeitswelt dramatisch.Daraus ergeben sich sowohl neue Anforderungen an die Qualifizierung der Beschäftigten als auch die Gestaltung der Arbeitsorganisatio in Betrieben. Im Rahmen des Projektes wurden Betriebsräte zu Promotoren „Arbeiten 4.0“ weiter qualifiziert, um zu befähigen, den technologischen Wandel pro-aktiv zu begleiten und die neuen Metall- und Elektroindustrie-Qualifizierungstarifverträge (2015) umzusetzen. In Kooperation mit den beiden IG Metall-Bildungszentren, arbeitsorientierten Berater/inne/n und der Ruhr-Universität wurden Qualifizierungsreihen zu Arbeiten 4.0 entwickelt und durchgeführt. Kernelement des Projekts waren parallel in den Betrieben sozialpartnerschaftlich durchgeführte betriebliche Umsetzungsprojekte. In Kombination mit fachlichen Beratungsangeboten bildeten sie die Grundlage für ein dreigliedriges Konzept des Lernens im Prozess der Arbeit. Die Integration der Lernfabrik überführte theoretisch erworbenes Wissen in praxisrelevante Kompetenzen. So konnten nachhaltig Personalentwicklungsstrukturen aufgebaut werden. Nachhaltigkeit und Transfer wurdne über projektbegleitende Unterstützungsangebote abgesichert.
Das Projekt wurde deutschlandweit in fünf Regionen durchgeführt. In Bayern und Baden-Württemberg hatte sich das Projekt zum Ziel gesetzt, die betriebliche Weiterbildungspraxis in 42 Betrieben zu stärken. Dazu wurden betriebliche Akteure in den beteiligten Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie dabei unterstützt nachhaltige Personalentwicklungsstrukturen zu entwickeln und dabei besonders das Querschnittsthema „Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf Weiterbildung“ in den Fokus zu  nehmen. 
Insgesamt konnten 45 Betriebe und rund 150 Beschäftigte im Rahmen des Projektes erreicht werden.

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Zielgruppe

Innerbetriebliche Expert/innen: Personalverantwortliche, Betriebsräte etc.

Innerbetriebliche Expert/innen: Personalverantwortliche, Betriebsräte etc.

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Einbindung und Rolle der Sozialpartner

Die Sozialpartner als wesentliche Akteure einer proaktiven Umsetzung des technologischen Wandels in den Unternehmen, gestalten gemeinsam die Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Umsetzung der betrieblichen Projekte. Dazu wurden neben der IG Metall Bezirksleitung Bayern auch der vbm  Verband der...

Die Sozialpartner als wesentliche Akteure einer proaktiven Umsetzung des technologischen Wandels in den Unternehmen, gestalten gemeinsam die Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Umsetzung der betrieblichen Projekte. Dazu wurden neben der IG Metall Bezirksleitung Bayern auch der vbm  Verband der Bayrischen Metall- und Elektro-Indutrie e.V. einbezogen. 
Der Verband als solcher war nicht in die eigentliche Projektarbeit eingebunden. Sehr wohl nahmen aber Vertreter*innen der Arbeitgeberseite an den Ausbildungen teil. Die sozialpartnerschaftliche Zusammenarbeit bei den meisten teilnehmenden Betrieben verläuft sehr positiv. Nicht zuletzt dadurch entwickeln sich die Umsetzungsprojekte dieser Betriebe ausgezeichnet.

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Nachhaltigkeit und Transfer

Zu Sicherung der „lessons learned“ und Gewährleistung eines nachhaltigen Transfers der Projektergebnisse für einen breiten Kreis von Akteuren wurden folgende Ansätze im Sinne des Transfer verfolgt:

  • interner Transfer in der IG Metall sowie gewerkschaftsübergreifende Verbreitung der ...

Zu Sicherung der „lessons learned“ und Gewährleistung eines nachhaltigen Transfers der Projektergebnisse für einen breiten Kreis von Akteuren wurden folgende Ansätze im Sinne des Transfer verfolgt:

  • interner Transfer in der IG Metall sowie gewerkschaftsübergreifende Verbreitung der  Projekterkenntnisse
  • Aufarbeitung in gewerkschaftlichen und arbeitswissenschaftlichen Publikationen sowie für politische Akteure
  • Transfer in die Tarifpolitik (neuer Tarifvertrag zur Bildungsteilzeit der Metall- und Elektroindustrie in Bayern und Baden-Württemberg) 
  • Transfer in die Weiterbildungspolitik
  • Transfer in Branchendialoge und gewerkschaftsübergreifende Diskussionsplattformen, 
  • Einbindung von Verbänden der Sozialpartner auf regionaler und Bundesebene
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Erfolgsfaktoren und Empfehlungen

  • Enge Zusammenarbeit mit den Sozialpartnern 
  • Durch zahlreiche Materialien und die Öffentlichkeitsarbeit (Internetseite, SocialMedia, Broschüre "Die arbeitspolitische Lernfabrik", Projektlandkarte) wird ein transparenter Prozess geschaffen
  • Transparenz. Information und Transfer über...
  • Enge Zusammenarbeit mit den Sozialpartnern 
  • Durch zahlreiche Materialien und die Öffentlichkeitsarbeit (Internetseite, SocialMedia, Broschüre "Die arbeitspolitische Lernfabrik", Projektlandkarte) wird ein transparenter Prozess geschaffen
  • Transparenz. Information und Transfer über Projektdatenbank, in der verschiedene Abfragen möglich sind, z. B. zu den Teilnehmendenstrukturen, den betrieblichen Projekten oder den Unternehmensstrukturen 
  • Teilnehmendenakquise über verschiedene zielgruppenspezifische Ansprachekanäle: z.B. Infos zu Qualifizierungsmaßnahmen im zentralen Bildungsprogramm der IG Metall 2018 z
  • Bezirksleitungen, Verantwortliche in der Organisation und den Betrieben sind einbezogen und unterstützen das Projekt aktiv
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Materialien zum Projekt

Newsletter, Fachartikel, Imagebroschüren/ Handreichungen, Poster: Projektlandkarte, Homepage, Film 

Soziale Medien: Instagram, Twitter
Die arbeitspolitische Lernfabrik: Arbeit 4.0 hautnah erleben Seminarkonzept Lernfabrik

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