Kaltwalz- und Gießereiindustrie kompetent, attraktiv und wettbewerbsfähig durch Arbeitsgestaltung und Innovation

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Branche

Metall- und Elektroindustrie


Projektdurchführung

Berufsforschungs- und Beratungsinstitut für interdisziplinäre Technikgestaltung (BIT) e.V.

Max-Greve-Straße 30
44791 Bochum

Projektleitung: Hans Szymanski


Laufzeit

01.04.2019-31.03.2022


Durchführungsorte

  • Bochum
  • Bönen
  • Hagen
  • Iserlohn
  • Wülfrath

Handlungsfeld

  • Aufbau von Personalentwicklungsstrukturen

Projektschwerpunkte

  • Konzepte demografieorientierter Personalentwicklung/alternsgerechten Arbeitens
  • Modelle zur Anpassungen an den digitalen Wandel

Kurzbeschreibung des Projekts

Die Kaltwalz- und Gießereiindustrie sind wichtige Lieferanten für den Fahrzeug-, Maschinen- und Anlagenbau und damit unverzichtbarer Teil der Wertschöpfungskette.

Beide Branchen sind mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert:

  • Der demografische Wandel der Belegschaft führt dazu, dass die Wettbewerbsfähigkeit mit älteren Mitarbeiter*innen gesichert werden muss
  • Die technologische Entwicklung der Produktionsprozesse führt zu Veränderungen der Arbeitsformen und erfordert neue Konzepte der Arbeitsorganisation
  • Die Arbeitsbedingungen sind durch die Arbeitsumgebungsbedingungen und die Arbeitszeitgestaltung (z.T. kontinuierlicher Schichtbetrieb) hoch belastend
  • Kenntnisse der Prävention, Gesundheitsförderung sowie Gestaltungsmöglichkeiten für lernförderliche und alternsgerechte Arbeits- und Leistungsbedingungen sind bei Beschäftigten und Führungskräften nicht ausreichend vorhanden
  • Die vergleichsweise geringe Attraktivität der Branchen für junge Nachwuchskräfte verschärft die drängenden Personalprobleme
  • Erhöhte Anforderungen an die Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Ziel des Projektes ist es, die Kompetenz der betrieblichen Sozialpartner, der Fach- und Führungskräfte zu erweitern, indem:

  • Die notwendigen Voraussetzungen, Strukturen und Maßnahmen einer generationenübergreifenden strategischen Personalentwicklung geschaffen werden
  • Die Kompetenz für gesundheits-, lern-, und genderaspekteförderliche sowie alternsgerechte Arbeitsbedingungen vermittelt, in der betrieblichen Praxis erprobt und zum Handlungswissen von Planern, Gestaltern und Fach- und Führungskräften wird
  • Daraus zielgruppenspezifische Formen von Weiterbildungsmaßnahmen abgeleitet werden
  • Eine nachhaltige Verankerung in den betrieblichen Prozessen erreicht wird  
  • Die Projekterfahrungen aufbereitet werden in spezifischen Handlungshilfen für die beiden Branchen

Die Verbreitung der Projekterkenntnisse und –resultate in einer breiten Fachöffentlichkeit durch enge Kooperation mit Verbänden und Gewerkschaft