Digitales Arbeiten in Handwerksbetrieben und auf der Baustelle

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Dieses Projekt wird als Gute-Praxis-Projekt eingestuft

Branche

Handwerk


Projektdurchführung

mpool consulting GmbH

Joseph-von-Fraunhofer-Straße 20
44227 Dortmund

Projektleitung:
Daniela Bristot (Personal-ASS)
Andreas Franke (DINE NRW)

 


Laufzeit

01.04.2019-31.03.2022


Durchführungsorte

  • Dortmund

Handlungsfeld

  • Aufbau von Personalentwicklungsstrukturen

Projektschwerpunkte

  • Konzepte zur Qualifizierung von älteren Beschäftigten
  • Modelle zur Anpassungen an den digitalen Wandel

Herausforderung der Branche

Die spezielle Herausforderung des Projektes liegt vor allem in der Branche begründet. Dem Handwerk geht es finanziell, wie auch hinsichtlich der Auftragslage sehr gut, sodass der entsprechende Handlungsbedarf nicht immer direkt wahrgenommen wird. Die Herausforderung besteht somit hauptsächlich in…

Die spezielle Herausforderung des Projektes liegt vor allem in der Branche begründet. Dem Handwerk geht es finanziell, wie auch hinsichtlich der Auftragslage sehr gut, sodass der entsprechende Handlungsbedarf nicht immer direkt wahrgenommen wird. Die Herausforderung besteht somit hauptsächlich in der Überzeugung der Unternehmen, sich digital und zukunftsorientiert auszurichten.

Zudem wählen besonders Handwerker ihren Beruf auf Grundlage der Arbeitsweise (vor allem körperlich und nicht unbedingt geistig). Somit liegt der Fokus der Geschäftsführer, wie auch der Mitarbeiter/innen nicht immer auf der unternehmerischen/internen Weiterentwicklung, worunter die Digitalisierung leidet.

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Kurzbeschreibung des Projekts

Die moderne Arbeit in der vierten industriellen Revolution ist einem disruptiven Wandel unterzogen, der einen weitreichenden Einfluss auf vorhandene sozio-technische Systeme hat und vorhandene Arbeitskonzepte hinfällig macht. Die zunehmende Digitalisierung und wachsende Automatisierung bestimmen zum…

Die moderne Arbeit in der vierten industriellen Revolution ist einem disruptiven Wandel unterzogen, der einen weitreichenden Einfluss auf vorhandene sozio-technische Systeme hat und vorhandene Arbeitskonzepte hinfällig macht. Die zunehmende Digitalisierung und wachsende Automatisierung bestimmen zum größten Teil den technikzentrierten Diskurs und lassen den Menschen als wesentlichen Bestandteil dieser Systeme größtenteils außer Acht. Bezogen auf das Handwerk deuten Umfragen des Zentralverbandes des deutschen Handwerks und bitkom an, dass eine Auseinandersetzung mit der Digitalisierung stattfindet und eine aufgeschlossene Haltung gegenüber der Thematik vorliegt.

Im Projekt "ratzfatz-digital" wird in 15 Handwerksunternehmen und 5 Metall- und Elektrobetrieben beteiligungsorientiert das Thema digitales Arbeiten im Betrieb und auf der Baustelle durch Maßnahmen zur Sensibilisierung, Workshops, Coachings und Schulungsmaßnahmen bearbeitet. Ein besonderes Augenmerk wird hierbei auf die Berufsgruppe der älteren Beschäftigten gelegt. Die eingebundenen Sozialpartner Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen und die IG Metall/Handwerk sehen den regionalen Bedarf in Ihren Mitgliedsunternehmen und werden eine regionale Sozialpartner-Vereinbarung im Rahmen des vorliegenden Projektes verabschieden. Über eine strukturierte und bereits erprobte Vorgehensweise wird das Thema Digitalisierung im Betrieb durch die Projektakteure aufgeschlossen, so dass ca. 200 Mitarbeiter/innen durch die o.g. Maßnahmen erreicht werden.

Das Leitziel des Projektes verfolgt die Entwicklung von Konzepten der Personalentwicklung und Umsetzung abgeleiteter Schulungen unter Berücksichtigung einer individuellen, passgenauen und an Arbeitsprozessen und -abläufen orientierten Digitalisierungsstrategie.

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Zielgruppe

  • Personalverantwortliche (GF. / Inhaber)
  • Arbeitgebervertreter, sofern vorhanden
  • Fachkräfte
  • An- und Ungelernte
  • Ältere
  • Personalverantwortliche (GF. / Inhaber)
  • Arbeitgebervertreter, sofern vorhanden
  • Fachkräfte
  • An- und Ungelernte
  • Ältere
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Einbindung und Rolle der Sozialpartner

KHWS Lünen

Unternehmensverband Metall- & Elektroindustrie

IG Metall

Aufgaben aller Sozialpartner:

  • Ansprechpartner von interessierten Betrieben
  • Impulsgeber für die betriebliche Situation rund um die Themen Digitalisierung & Weiterbildung
  • Reflektion von Weiterbildungsangeboten, insbesondere…

KHWS Lünen

Unternehmensverband Metall- & Elektroindustrie

IG Metall

Aufgaben aller Sozialpartner:

  • Ansprechpartner von interessierten Betrieben
  • Impulsgeber für die betriebliche Situation rund um die Themen Digitalisierung & Weiterbildung
  • Reflektion von Weiterbildungsangeboten, insbesondere unter den Auswirkungen der Covid-19 Pandemie
  • Mitglieder im Lenkungsausschuss des Gesamtprojektes
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Nachhaltigkeit und Transfer

Folgende Transfer-Aktionen sind vorgesehen:

  • Projekthomepage mit Darstellung der Akteure, Verlauf, Meilensteine (Weiterführung über das Projektende hinau)
  • Transfer der Projektergebnisse in andere Unternehmen und Branchen über die Sozialpartner
  • Angebote von Workshops und Schulungen…

Folgende Transfer-Aktionen sind vorgesehen:

  • Projekthomepage mit Darstellung der Akteure, Verlauf, Meilensteine (Weiterführung über das Projektende hinau)
  • Transfer der Projektergebnisse in andere Unternehmen und Branchen über die Sozialpartner
  • Angebote von Workshops und Schulungen unterschiedlicher Formate inkl. neu entwickelter Lern- und Lehrvideos mit Verbreitung über Sozialpartner
  • Praxisworkshops mit dem Ziel "Hilfe zur Selbsthilfe" über das Netzwerk der Sozialpartner
  • Austausch der Projektpartner untereinander
  • Schulung zum innerbetrieblichen Transfer über Projektlotsen
  • Übergreifender Transfer zwischen teilnehmenden Betrieben
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Erfolgsfaktoren und Empfehlungen

Nach 1 ½ Jahren Laufzeit, zeichnen sich folgende Erfolgsfaktoren und Empfehlungen ab:

Erfolgsfaktoren:

  • Enge Zusammenarbeit mit den Sozialpartnern hinsichtlich der Ansprache von Betrieben, als Reflektionspartner und als Transferpartner
  • Entwicklung von Onlineangeboten und Videotutorials zur…

Nach 1 ½ Jahren Laufzeit, zeichnen sich folgende Erfolgsfaktoren und Empfehlungen ab:

Erfolgsfaktoren:

  • Enge Zusammenarbeit mit den Sozialpartnern hinsichtlich der Ansprache von Betrieben, als Reflektionspartner und als Transferpartner
  • Entwicklung von Onlineangeboten und Videotutorials zur Ansprache von Betrieben
  • Konkreter Ablauf von Prozessen im Handwerk durch die Prozessberatung
  • Ableitung digitaler Kompetenzen nach betrieblichen Prozessen

 

Empfehlungen:

  • Fördergeber sollte weiterhin den Austausch und die Vereinfachung während der Covid-19 Pandemie aktiv unterstützen
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Materialien zum Projekt

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