Transferprojekt „Arbeit und Innovation: Kompetenzen stärken +> Zukunft gestalten“

Projektlogo TransfA+Ir

Branche

branchenübergreifend


Projektdurchführung

IG Metall Vorstand

Wilhelm-Leuschner-Straße 79
60329 Frankfurt am Main

 


Laufzeit

01.06.2020 - 31.05.2022


Durchführungsorte

  • Berlin
  • Bremen
  • Düsseldorf
  • Hamburg
  • Hannover
  • Lübeck
  • Mainz
  • München
  • Saarbrücken
  • Stuttgart
  • Wiesbaden

Handlungsfeld

  • Aufbau von Personalentwicklungsstrukturen

Projektschwerpunkte

  • Modelle zur Anpassungen an den digitalen Wandel
  • Konzepte zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Konzepte zur Qualifizierung betrieblicher Interessensvertretungen

Kurzbeschreibung des Projekts

Basierend auf Ergebnissen der „A+I-Projekte“ und Resultaten des Transformationsatlasses wollte die IG Metall mit dem Vorhaben „transfA+Ir“ die zentralen Erkenntnisse bisheriger Projektaktivitäten aufbereiten und weiterentwickeln. Erkenntnisse des IG Metall-Projektes „ZuArbeit“ wurden einbezogen, z. B. Stärkung der Themen Personalplanung, Weiterbildung und Wissenstransfer. Ergebnisse sollten weiteren Betrieben zugänglich gemacht werden, sozialpartnerschaftliche Strukturen gestärkt und neue Unterstützungsangebote für eine proaktive Gestaltung betrieblicher Veränderungsprozesse entwickelt werden. 14 Betriebe wurden bei der Gestaltung betrieblicher Transformationsprozesse exemplarisch begleitet.

Ziel von „transfA+Ir“ war es, gute und sichere Arbeit in der Transformation zu fördern. Die Ergebnisse der A+I-Projektaktivitäten wurden ausgewertet, mit den Ergebnissen der Transformationsatlanten abgeglichen und zielgruppenspezifisch aufbereitet. Die Arbeit in den Projektbetrieben machte deutlich, wie eng betriebliche Handlungsfelder bei Transformationsthemen ineinandergreifen und damit auch zusammengedacht bzw. bearbeitet werden müssen. Um dieser wachsenden Komplexität in den betrieblichen Handlungsfeldern und bei der Lösungsfindung gerecht zu werden, fokussierte sich transfA+Ir auf die Unterstützung der Sozialpartner bei der Entwicklung und Schaffung von gemeinsamen Arbeits- und Lösungsprozessen.

Durch den Abgleich der Ergebnisse aus A+I und der Arbeit mit den 14 Projektbetrieben ist der Transformationsatlas 2.0 entstanden. Dieser besteht aus insgesamt fünf Fragebogenmodulen: Digitalisierung, Globalisierung und Klimaschutz, sowie den Querschnittsthemen Qualifizierung und Beschäftigungssicherung. Mit den Fragebögen können die Sozialpartner analysieren, welche Handlungsfelder in den Betrieben verstärkt in den Blick genommen werden sollten, um die Transformation gemeinsam gestalten zu können.

Gleichzeitig wurden die Module so konzipiert, dass sie die betriebliche Gestaltung der Transformation als Prozess darstellen und so einen Rahmen und Struktur für das betriebliche Handeln geben können.

So leisteten wir mit „transfA+Ir“ einen Beitrag, die Sozialpartnerschaft in den Betrieben und Unternehmen zu stärken.