Weiterbildung zur Gestaltung der Energiewende - Qualifizierung im Kontext technologischer Neuerungen, Personalentwicklung und Fachkräftesicherung in der Energieregion Lausitz

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Branche

Energiewirtschaft


Projektdurchführung

M`s Marketing + Kommunikation GmbH

Feurigstraße 54 A
10827 Berlin

Projektleitung: Corry Kröner

 


Laufzeit

01.08.2016 - 31.07.2019


Durchführungsorte


Handlungsfeld

  • Aufbau von Personalentwicklungsstrukturen

Projektschwerpunkte

  • Konzepte zur Förderung des Lernens im Prozess der Arbeit
  • Konzepte demografieorientierter Personalentwicklung/alternsgerechten Arbeitens
  • Qualifizierung von Schlüsselpersonen zu Weiterbildungsmultiplikatoren im Betrieb

Kurzbeschreibung des Projekts

In der „Energieregion Lausitz“ sind Bergbau und Energiewirtschaft (EW) der wichtigste Wirtschaftsfaktor. In den Kernbereichen der EW Brandenburgs (BB) arbeiten ca. 14.000 Beschäftigte, davon ca. 8.000 in der Wirtschaftsregion Lausitz. Durch die 2011 von der Bundesregierung beschlossene Energiewende und damit einhergehenden politischen und ökologischen Zielvorgaben (u.a. Umkehrung des Verhältnisses von konventioneller zu erneuerbarer Energie - 2012: 80 zu 20 %, 2050: 20 zu 80 %) stehen die KMU der Wirtschaftsregion Lausitz vor großen Herausforderungen. Vielfältige technologische Neuerungen und der Ausstieg aus der Braunkohle haben Auswirkungen auf die Wirtschaft der Region. Der Anspruch des angestrebten Prozesses ist es, dass die Lausitz weiterhin ein moderner, attraktiver, zukunftsausgerichteter Industriestandort bleibt, deren Kapital gut ausgebildete Mitarbeiter*innen sind. Vom strukturellen Wandel besonders betroffen sind Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie und (kommunale) Versorgungsunternehmen der Energiewirtschaft. Besonders für die kleinen Unternehmen ist die bedarfsorientierte Weiterentwicklung der vorhandenen Kompetenzen der Beschäftigten von existenzieller Bedeutung. Aufgrund des demografisch bedingten Bevölkerungsrückgangs, hoher Abwanderung gut Qualifizierter und Fachkräftemangel besteht eine Hauptaufgabe der betrieblichen Personalentwicklung in der Erweiterung der aktuellen Kompetenzen. Handlungsansätze sind die Qualifizierung von 300 MA aus 55 Unternehmen der EW (branchenübergreifend: Metall- und Elektroindustrie, kommunale Versorgungsunternehmen, Stadtwerke) in 48 Bildungsmaßnahmen. Aufbau von PE-Strukturen durch Sensibilisierung und bedarfsgerechte Qualifizierung von Schlüsselpersonen (SP) zur betrieblichen Kompetenzanalyse, Ausarbeitung von Qualifizierungsplänen und Durchführung bedarfsgerechter Bildungsmaßnahmen.

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